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Bedingungsloses Grundeinkommen - Geld für Jeden
Kurze Darstellung:
Die Idee hinter dem "Bedingungslosen Grundeinkommen" ist, daß jeder Bürger eines Landes einen bestimmten Grundbetrag an Geld bekommt. Jeden Monat, jedes Jahr, vom Beginn mit der Geburt bis zu seinem Tot. Die weitere Motivation dieser Idee ist, daß Menschen, welche ein gesichertes Einkommen haben ein höchstmaß an Freiheit erfahren um Sich und ihre persönlichen Fähigkeiten gezielter und "freier" fördern und ausleben zu können. Durch ein solches Grundeinkommen könnten die Probleme der Arbeitslosigkeit, eines immensen bürokratischen Aufwands für den Staat und die Angst vieler Menschen in die Arbeitslosigkeit zu rutschen, gelöst werden. Weitere Veränderungen die mit dem Einführen des "Bedingungslosen Grundeinkommens" passieren könnten sind unter Anderem:
Es gibt aktuell wenige praktische Beispiele für ein Bedingungsloses Grundeinkommen, bezogen auf ganze Staaten. Dies liegt zum Einen an dem radikal wirkendem Prinzip und zum Anderen daran, daß unklar ist welche Auswirkungen ein solches Grundeinkommen auf die momentane Wirtschaft hat. Staaten in denen "testweise" ein bestimmtes Grundeinkommen eingeführt wurde um die Auswirkungen auf die Bevölkerung zu erforschen sind unter anderem Namibia oder Brasilien. Allerdings kann man diesen "Versuchen" kein wirklichen Versuch eines "Bedingungslosen Grundeinkommens" zusprechen. In Namibia soll nur die Frage beantwortet werden, wie sich ein monatlich geringer Betrag auf die Armen in der Bevölkerung auswirkt. In Brasilien bekommt ebenfalls nur ein bestimmter Teil der Bevölkerung einen bestimmten Betrag gezahlt und nicht die gesamte Bevölkerung, auch fehlen in Brasilien die nötigen, ergänzenden Änderungen an Mehrwertsteuer und staatlichen Sozialhilfen.
Was in erster Linie mit einem "Bedingungslosen Grundeinkommen" erreicht werden möchte, ist die Freiheit eines jeden Bürgers sich abgesichert zu wissen, um so sicherer und individueller einen Lebensweg zu bestreiten. Aber auch dadurch eine stabilere Wirtschaftslage innerhalb eines Staates zu erreichen. Ein paar Eindrücke in einen solchen, möglichen Lebensweg sähen wie folgt aus:
Mögliche Darstellungen der Folgen eines "Bedingungslosen Grundeinkommens":
Durch ein "Bedingungsloses Einkommen" würde man sich einer Aufgabe, einem Projekt oder einer Arbeit mit einer psychisch und physisch entspannteren Einstellung stellen. Man hätte die Möglichkeit sich Zeit für sich zu nehmen, wenn man diese braucht über Wochen und Monate, ohne einen sozialen Abstieg fürchten zu müssen. Ebenso ist es durch ein "Bedingunsloses Grundeinkommen" gesichert, daß man zum Einen alle Entscheidungen für sich selbst treffen kann, ohne durch andere Einwirkungen zu bestimmten Handlungen gezwungen zu sein, und daß man zum Anderen auch die Verantwortung für Entscheidungen, Misserfolg oder Erfolg alleine tragen kann. Dadurch das alle Menschen ein Grundeinkommen beziehen, ist es auch viel naheliegender auf die soziale Hilfe von Freunden, Bekannten oder Familie setzen zu können, da diese durch ihr eigenes Einkommen ebenfalls wesentlich entspannter allen Problemen entgegen sehen.
Meinungen der Nutzer zu diesem Thema:
Kurze Darstellung:
Die Idee hinter dem "Bedingungslosen Grundeinkommen" ist, daß jeder Bürger eines Landes einen bestimmten Grundbetrag an Geld bekommt. Jeden Monat, jedes Jahr, vom Beginn mit der Geburt bis zu seinem Tot. Die weitere Motivation dieser Idee ist, daß Menschen, welche ein gesichertes Einkommen haben ein höchstmaß an Freiheit erfahren um Sich und ihre persönlichen Fähigkeiten gezielter und "freier" fördern und ausleben zu können. Durch ein solches Grundeinkommen könnten die Probleme der Arbeitslosigkeit, eines immensen bürokratischen Aufwands für den Staat und die Angst vieler Menschen in die Arbeitslosigkeit zu rutschen, gelöst werden. Weitere Veränderungen die mit dem Einführen des "Bedingungslosen Grundeinkommens" passieren könnten sind unter Anderem:
- Renten, staatliche Altersvorsorgung und spezielle Sozialhilfen vom Staat entfallen
- Eine einzige Mehrwertsteuer wird eingeführt, die für jeden Kauf gilt, egal was gekauft wird und von wem.
- Nach der Schulzeit bis hin zu einer Ausbildung oder einem Studium ist man als junger Mensch keinem unnötigen Druck ausgesetzt sich so schnell wie möglich einen Arbeitsplatz zu suchen, sondern hat die Möglichkeit zu einem individuell angemessenen Zeitraum in welchem man sich Entscheiden kann, was man tun möchte.
- Jeder einzelne Bürger wäre finanziell unabhängig und kann für sich, selbstverantwortlich entscheiden, was er mit diesem Betrag anfangen möchte.
Es gibt aktuell wenige praktische Beispiele für ein Bedingungsloses Grundeinkommen, bezogen auf ganze Staaten. Dies liegt zum Einen an dem radikal wirkendem Prinzip und zum Anderen daran, daß unklar ist welche Auswirkungen ein solches Grundeinkommen auf die momentane Wirtschaft hat. Staaten in denen "testweise" ein bestimmtes Grundeinkommen eingeführt wurde um die Auswirkungen auf die Bevölkerung zu erforschen sind unter anderem Namibia oder Brasilien. Allerdings kann man diesen "Versuchen" kein wirklichen Versuch eines "Bedingungslosen Grundeinkommens" zusprechen. In Namibia soll nur die Frage beantwortet werden, wie sich ein monatlich geringer Betrag auf die Armen in der Bevölkerung auswirkt. In Brasilien bekommt ebenfalls nur ein bestimmter Teil der Bevölkerung einen bestimmten Betrag gezahlt und nicht die gesamte Bevölkerung, auch fehlen in Brasilien die nötigen, ergänzenden Änderungen an Mehrwertsteuer und staatlichen Sozialhilfen.
Was in erster Linie mit einem "Bedingungslosen Grundeinkommen" erreicht werden möchte, ist die Freiheit eines jeden Bürgers sich abgesichert zu wissen, um so sicherer und individueller einen Lebensweg zu bestreiten. Aber auch dadurch eine stabilere Wirtschaftslage innerhalb eines Staates zu erreichen. Ein paar Eindrücke in einen solchen, möglichen Lebensweg sähen wie folgt aus:
- Im Baby- und Kindesalter wären die eigenen Eltern besser in der Lage mit der Verwaltung des eigenen Grundeinkommens gut für einen zu sorgen und das Nötige zu kaufen, was man im Baby- und Kindesalter braucht.
- Während der Schulzeit und der Jugend sind einerseits Beschaffungen für den Unterricht aber auch alltägliche Dinge wie Kleidung und sozial geprägte Produkte einfacher zu bezahlen
- Nach der Schulzeit bis hin zu einer Ausbildung oder einem Studium ist man als junger Mensch keinem unnötigen Druck ausgesetzt sich so schnell wie möglich einen Arbeitsplatz zu suchen, sondern hat die Möglichkeit zu einem individuell angemessenen Zeitraum in welchem man sich Entscheiden kann, was man tun möchte.
- In allen Lebensabschnitten, welche als Übergang zu einem Anderen angesehen werden, hilft das "Bedingungslose Grundeinkommen" Zeit zur Orientierung zu haben, da Ängste vor sozialem Abstieg oder Armut de Facto nicht mehr existieren
Mögliche Darstellungen der Folgen eines "Bedingungslosen Grundeinkommens":
- Je mehr Menschen ein Grundeinkommen beziehen, umso mehr potentielle Kaufkraft hat ein Staat
- Umso mehr Menschen ein Grundeinkommen beziehen, widmen Diese sich einem Handwerk, einer Produktion oder dem Herstellen von Gütern
- Umso mehr Menschen durch ein Grundeinkommen abgesichert sind, je mehr können Diese ihre Energie in die Arbeiten lenken, in welchen sie gut sind.
- Je mehr Menschen ein Grundeinkommen beziehen, desto besser können soziale, gemeinschaftliche oder staatliche Probleme gelöst werden(Finanzieller Rückhalt für den Einzelnen ist auch finanzieller Rückhalt für alle, innerhalb eines Staates)
Durch ein "Bedingungsloses Einkommen" würde man sich einer Aufgabe, einem Projekt oder einer Arbeit mit einer psychisch und physisch entspannteren Einstellung stellen. Man hätte die Möglichkeit sich Zeit für sich zu nehmen, wenn man diese braucht über Wochen und Monate, ohne einen sozialen Abstieg fürchten zu müssen. Ebenso ist es durch ein "Bedingunsloses Grundeinkommen" gesichert, daß man zum Einen alle Entscheidungen für sich selbst treffen kann, ohne durch andere Einwirkungen zu bestimmten Handlungen gezwungen zu sein, und daß man zum Anderen auch die Verantwortung für Entscheidungen, Misserfolg oder Erfolg alleine tragen kann. Dadurch das alle Menschen ein Grundeinkommen beziehen, ist es auch viel naheliegender auf die soziale Hilfe von Freunden, Bekannten oder Familie setzen zu können, da diese durch ihr eigenes Einkommen ebenfalls wesentlich entspannter allen Problemen entgegen sehen.
Meinungen der Nutzer zu diesem Thema:
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Bücher zum Thema:
Bücher zum Thema:
- Kleines ABC des bedingungslosen Grundeinkommens
ISBN: 9783930830558 - 1.000 Euro für jeden: Freiheit. Gleichheit. Grundeinkommen
ISBN: 9783430201087
- von deadalus (Meinung aktualisiert am 23.09.2011 um 18:10:55 UHR - erste Meinung am 30.08.2011)
Meine Frage ist, wer finanziert das Grundeinkommen? Der Staat? Ist es dann nicht eher sowas, wie jetzt schon unser HartzIV? Wäre es nicht eher wie eine Inflation zu sehen, wenn jeder die gleiche Kaufkraft hat und gewisse Güter oder Lebensmittel dann evtl. teurer werden? Manches ist in der Theorie sehr schön zu lesen, jedoch glaube ich, dass die Praxis scheitern würde. Freie Marktwirtschaft und Geldgierige würden dem Projekt in größter Weise entgegen stehen. Seltsamerweise kann ich diese utopische Denkweise garnicht ausspinnen, irgend etwas in mir sperrt sich gegen die Vorstellung einer solchen Welt. Auch wenn ich es toll fände, grundsätzlich immer Geld zu haben, auch wenn ich nichts dafür tue
- von UmbraPectus (Meinung aktualisiert am 25.11.2011 um 20:33:08 UHR - erste Meinung am 25.11.2011)